Matmosphere is : Jeremy Thirlby. Vocals and all instrumentals!!                                                 Psychedelic to the core                                New LP "Corned Beef Hash" available through Moloko Records

 

.:Reviews:.

"Zwar trendy, liegt aber zumindest abseits großangelegter Vermarktungsstrategien"       (ZILLO)

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Jeremy Thirlby's Matmosphere: From Goth Rock via Neo Psychedeliato techno beat to Electro pop... It's simply brilliant songwriting!!

Für einen Künstler bzw. Musiker ist es bekanntlich nicht von Nachtteil, ein wenig mysteriös und geheimnisumwoben zu sein. Auch Jeremy Thirlby ist eine dieser Personen, die oft in Verbindung mit anderen Projekten gebracht werden, von dem aber viel zu wening wissen, was der Mann am liebsten macht: sein Soloprojekt MATMOSPHERE.
1994 lernte ich Jeremy auf einer Tour der weidervereinten Jakobites (Nikki Sudden & Dave Kusworth) kennen. Gesehen hatte ich ihn bereits einmal 1991, lang und blondbehaart, mit großer Sonnebrille und Mantel hatte er Dave Kusworth's Bounty Hunters auf deren Tour zum wundervollen "All the heartbreak stories" Album (welches Jeremy mitproduziert und teilweise komponiert hatte)unterstützt. Da wirkte er noch besonders unnahbar und sehr in sich gekerht. 1194 aber, als wir gemeinsam als Roadcrew der Jacobites quer durch Europa tourten, stellte ich fest, dass dieser Herr Thirlby im prinzip, ein waschechter Engländer (mit Waliser Vorfahren) ist. Der ist supersarkastish,feiert gern, liebt Fußball und vor allem Popmusik. So befreundeten wir uns bereits auf der tour. als Mitglider der Roadcrew,die sowieso immer die Bühne aufräumt, das Licht ausmacht und meist ein gemeinsames Hotelzimmer oder Fußbodenstückchen in irgendeiner Kaschemme teilte, bot sich das quasi an.Was wir neban all unserem Spaß und einer ähnlichen Wellenlänge in Sachen Humor besonders auffiel, waren Jeremy feine Tapes, die wir auf den langen Fahrten vorne im Van hörten. Immer wenn eines der Rolling Stones (Nebenbei: Jeremy ist Beatles Fan!!) favorisierenden Bandmitglieder mal nicht aufpasste, schmiss Jeremy einen prima mix der Beastie Boys vom Prince oder die herrliche "Transformer" von Lou Reed in das Kassettendeck. Manchmal gab es auch ein paar demos von vor allem Kusworth und ihm, die mir sehr gut gefielen. Auf einem der langen Tripps durch die Tschechische Republik legte Jeremy dann ein Tape mit seinen eigenen, neuen Songs ein. Und plötzlich schein alles inne zu halten: Da gestellten sich plötzlich vier supermelancholische, psychedelische Stücke ins Cockpit des Bullis. Ich fragte nach, Thirlby drückte mir das Cover in die Hand, auf dem die vier songs standen und eben "Jeremy Thirlby's Matmosphere". Jeremy hatte einfach ein paar Tipps auf die Tour mitgenommen, um Sie eventuell an Interesse zu reichen Gesagt und getan: Ich verschickte nach der Tour einige, wenige der Tapes, und sehr schnell meldete sich Emilio Winschetti aus Berlin (Hidden Records Ex Mythen In Tüten und deutsche Underground Legende). Winschetti sprach vom verlorenen Bruder Syd Barretts und wollte unbedingt und sofort einen Tonträger aus den Tracks machen. So geschehn mit der raren und längst vergriffenen 10 EP "In a strangers dream". So begann die veröffentlichte Geschichte der Matmosphere.
Jeremy Thirlby hat sich - neben seiner Rolle als sehr guter Freund - für mich üer die letzten acht Jahre als absolutes Chamäleon der Underground-Popmusik heraus gestellt.Sicherlich hat er seinen minimalpsychedelischen Stil mit Hang zum guten Popsong stets beibehalten. Doch um diesen einzigartigen Kern hat der Mannimmer weider neue Entwicklunge integreirt: sei es der zwishenzeitliche Hang zum Swamp Blues, Trip Hop, Big Beat, oder Synthie Pop, sei es die Pure Reduktion auf akustische Live-Shows feat. Jeremy and Gitarre oder das plötzliche Explodieren on stage inklusive Aufruf zur Revolution auf dem letzten Swamp Room Happening in Hannover. Näturlich liebt Jenny den Rock'n'Roll, warum auch nicht?? Aberdas genugt ihm eben glücklicherweise nicht! Und unter uns, ein kleines bisschen introvertiert, eigenbrodlerisch und ,ja, abgedreht bleibt der Junge selbst für mich.Das erhält die neugierde auf diesen Typen und seine nächsten Projekte!!
Ich freue mich auf den Tag, wenn Jeremy Thirlby in ein richtig gutes Studio geben und ein halbes Orchester mitnehmen kann. Dann dürfte etwas ganz Großes geboren werden, dann sollten sich Spirtualized,Sigur Ros, Nick Cave Pink Floyd und Robbie Williams in Acht nehmen!!! Bis dahin sollten wir uns aber unbedingt seinen vielen, bereist zu erlebenden musikalischen Ideen widmen:

Enter the Matmosphere and get lost!

Müster, im November 2002,

Christoph Jacke

 

 

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